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radiologie team rur - das Team der radiologischen und nuklearmedizinischen Gemeinschaftspraxis Düren / Jülich
Kernspintomografie / Magnetresonanztomografie (MRT)

Kernspintomografie / Magnetresonanztomografie (MRT)

MRT ist eine fortschrittliche Technologie, mit der ohne Röntgenstrahlung oder chirurgische Eingriffe Aufnahmen von inneren Organen, Blutgefäßen, Muskeln, Gelenken und anderen Strukturen angefertigt werden können. MRT ist eine sichere Methode, die natürliche Kräfte nutzt und für die keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt sind.

Im Gegensatz zur Röntgentechnik/Computertomografie (CT) arbeitet die Kernspintomografie nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit einem für den Menschen völlig ungefährlichen Magnetfeld sowie mit Radiowellen. Aufgrund des Fehlens jeglicher Strahlenbelastung kann die MRT bei allen Patienten (auch bei Kindern) jederzeit wiederholt und z.B. im Rahmen von Verlaufskontrollen durchgeführt werden.

Das radiologie team rur verfügt seit Ende 2011 über eines der zur Zeit modernsten MRT. Das neue Gerätedesign sorgt für schnelle und komfortable Untersuchungen bei exzellenter Bildqualität. Durch den extragroßen Röhren-Durchmesser von 70 Zentimetern profitieren besonders Patienten, die bisher entweder gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen mit Hilfe der MRT untersucht werden konnten, wie zum Beispiel Kinder oder Menschen mit Platzangst (Klaustrophobie). Die Möglichkeit über Kopfhörer eigene Musik zu hören und eine Spezialbeleuchtung mit farbigem Licht sorgen für eine entspannte Untersuchungsatmosphäre. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass viele Patienten sich wohler fühlen, wenn der Untersuchungsraum oder das Diagnosegerät in farbiges Licht getaucht sind.

Für den seltenen Fall, dass Sie sich in unserem Gerät nicht wohl fühlen (z.B. wenn Sie unter so genannter Platzangst leiden), sind Sie bei unserem geschulten Personal in guten Händen. Bitte zögern Sie nicht, uns schon bei der Anmeldung darauf anzusprechen. Bei entsprechender Vorbereitung kann ein gut wirksames, angstlösendes Medikament eingesetzt werden. Zum Termin sollten Sie dann eine Begleitung mitbringen, da nach Injektion des Medikaments eine Teilnahme am Straßenverkehr leider nicht erlaubt ist.

Je nach Fragestellung ist es eventuell notwendig, ein Kontrastmittel zu injizieren. Dieses Mittel enthält kein Jod, sondern das Element Gadolinium und kann deshalb auch bei Allergien auf Röntgenkontrastmittel eingesetzt werden. MRT-Kontrastmittel sind insgesamt gut verträglich und allergische Unverträglichkeiten sind viel seltener als bei Röntgenkontrastmitteln. Allerdings hängt die Wahl des Kontrastmittels u.a. von Ihrer Nierenfunktion ab. Diese kann mit dem Kreatininwert abgeschätzt werden.

Die  Untersuchung selbst dauert ca. 15 - 30 Minuten. Mit Vorbereitungszeit sollten Sie aber mindestens eine bis eineinhalb Stunden einplanen.

Bitte beachten Sie, dass bei Patienten mit Herzschrittmachern oder Implantaten (z.B. Insulinpumpen oder Neurostimulatoren) keine MRT-Untersuchung durchgeführt werden kann, da im Kernspinraum ein sehr starkes Magnetfeld herrscht. Auch bei bestimmten metallischen Fremdkörpern (Metallsplitter, Gefäßclips, Piercings u.a.) müssen wir ggfs. von einer Untersuchung absehen. Hüft- und Knieprothesen sind in der Regel kein Problem. Wir beraten Sie gern.

Bei den meisten MRT-Untersuchungen brauchen Sie bei Ihren Mahlzeiten keine Rücksicht nehmen, mit einigen Ausnahmen:

  • MRT von Leber und Gallenwegen einschließlich MRCP: mind. 3 Stunden nüchtern
  • MRT des Darmes: mind. 3 Stunden nüchtern
  • MRT des Dünndarmes als sog. MR-Sellink: u.a. mindestens 12 Stunden vor der Untersuchung nüchtern sein.
  • Cardio-MRT (Stress-MRT des Herzens): keinen Kaffee, keinen Tee, keine Bananen (oder andere methylxanthinhaltigen Produkte).

Tatsächlich können einige Körperpflegemittel beim MRT problematisch sein. Bei Untersuchungen des Kopfes sollte auf Augen-Make-Up oder Lidschatten verzichtet werden, da dies die Bildqualität verschlechtert. Aus demselben Grund sollten auch keine Cremes die Metallpigmente enthalten („Glitzercremes“) verwendet werden.

Um ein möglichst genaues Bild von der zu untersuchenden Körperregion zu erhalten, werden spezielle Empfangsspulen auf die Untersuchungsregion aufgelegt. Diese Spulen sind jeweils für die verschiedenen Körperteile entwickelt  worden, damit sie bei möglichst hoher Bequemlichkeit das Signal aus dem Körper maximal empfangen können. Die Untersuchungsregion wird dann in die Mitte des Magnetfeldes gebracht, und es beginnt die Erstellung der Bilder.

Während der Messung hören Sie unterschiedliche Geräusche. Diese können teilweise sehr laut sein. Deshalb bekommen Sie von uns einen Kopfhörer, über den Sie während der Untersuchung Musik hören können. Gerne spielen wir Ihnen auch mitgebrachte eigene Musik vor. Von der Untersuchung selbst spüren Sie nichts.

Je nach Fragestellung werden bei einer Untersuchung zwischen 500 und 2000 Bildern erzeugt. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zur genauen Auswertung Zeit benötigen. Ihr überweisender Arzt erhält innerhalb weniger Tage einen ausführlichen Bericht.

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